Great Ocean Road

Dieser Beitrag wurde am 01.08.2018 aktualisiert.

Am Wochenende haben wir uns zu einer Tour an die Great Ocean Road aufgemacht. Nachdem am Samstag der Wecker zu einer etwas unchristlichen Zeit (für Urlaubsverhältnisse) geklingelt hat, sind wir zu Hertz gefahren und haben unsere silberne Rakete abgeholt.

Der seitenverdrehte Tourwagen
Der seitenverdrehte Tourwagen

Wir haben einen Toyota Corolla mit Automatik bekommen. War ganz okay, nicht zu wenig Leistung und geräumig war er auch. Und dann ging es Richtung Highway. Naja fast zu mindestens, nachdem ich etwas gepennt habe und die Straßennamen nicht ganz mit denen in der Karte übereinstimmten, sind wir dann nach einer Extrarunde doch noch auf den richtigen Weg gekommen… (Schande über mein Haupt :o). Jetzt ging es erstmal 120 km auf dem Highway in Richtung Torquay. Na wer fleißig den Blog verfolgt, der weiß, dass wir hier schonmal zum Surfen waren. Hier haben wir uns in der Touristeninformation erstmal mit Flyern und Karten versorgt.

Von Torquay war es dann auch gar nicht mehr so weit bis zum Anfang der Great Ocean Road. Ist wirklich eine schöne Strecke um mal die Grenzen seines Autos auszuprobieren, sehr kurvig und Berg rauf und runter. Unterwegs haben wir natürlich jeden Aussichtspunkt mitgenommen und immer fleißig Fotos gemacht. Unser nächster Halt war dann in Apollo Bay, da gab es erstmal Fish & Chips zum Mittag oder Kaffee oder wie auch immer. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Tour fort.

Koala an der Great Ocean Road
Koala an der Great Ocean Road

Das nächste Ziel auf unserer Karte war der Leuchtturm bei Cape Otway. An nichts böses Gedacht, wunderten wir uns plötzlich warum mitten auf der Great Ocean Road die Leute am Straßenrand standen und in die Luft starrten. Also haben wir uns einfach mal dazugestellt und da haben wir sie gesehen… ganz viele wilde putzige KOALAS!!! Oh man, die sehen vielleicht knuffig aus. Obwohl die sich ja kaum bewegen, die Faultierfarm lässt grüßen. Naja leider waren sie für gute Fotos zu weit weg, also fuhren wir weiter zum Leuchtturm. Dort wiederholte sich das Spektakel, Leute stehen rum und gucken in die Luft, nein auf den Baum direkt an der Straße. Und da saß er, Rudi die Rampensau. Mal ehrlich, der hat sich ja wohl extra für uns da hin gesetzt. Jetzt konnten wir auch mal echt gute Fotos von einem Koala machen.

Nach der Fotosession fuhren wir zum Leuchturm und standen dort vor verschlossener Tür. Super, war der Weg ja fast umsonst, naja haben ja tolle Koalafotos gemacht. Der nächste Abschnitt der Great Ocean Road war dann mit den ganzen Sehenswürdigkeiten gepflastert. Aber da der Tag sich dem Ende neigte, haben wir versucht, eine Unterkunft für die Nacht zu finden. Eigenartiger Weise waren alle Pensionen unterwegs schon belegt, wir haben aber dann ein Zimmer in Lavers Hill bekommen, was eine kleinere Stadt ist. Naja war für 50 Dollar auch soweit ganz okay.

Zwölf Apostel
Zwölf Apostel

Am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter und machten an den bekannteren Aussichtspunkten halt. Den Anfang machten die „Zwölf Apostel“, gefolgt von den „Gibson Steps“, diese führten zu einem wunderschönen Strand hinunter. Nächster Halt war die „Loch Ard Gorge“, eine Bucht, welche ihren Namen durch ein Schiffsunglück bekommen hatte. Hier folgte dann ein Aussichtspunkt auf den Nächsten. All diese Buchten, Grotten und Felsen hatten so komische Namen. Ein Gebilde heisst hier „London Bridge“, naja wenn man ganz viel Fantasie hat…

Nachdem wir dann alle Punkte abgefahren hatten, war es auch schon reichlich spät geworden. Wir haben uns dann entschlossen wieder den Heimweg anzutreten. Unterwegs noch fix im Restaurant „Zur goldenen Möwe“ ein Eis eingeworfen, ging es auf den Highway nach Melbourne zurück. Hier haben wir einen Fahrerwechsel gemacht und so saß ich plötzlich rechts und hatte das Lenkrad vor mir.

Fazit: eine Tour an der Great Ocean Road -> absolut zu empfehlen, Fahren auf der „falschen“ Seite -> voll lustig, Koalas in freier Natur -> cool, cool und nochmals cool.

Micha

Die Technik ist meine Leidenschaft, ob 3D-Druck, Drohnenfliegen oder die GPS-Dosensuche im Wald. Schaut doch mal auf der Autorenseite vorbei.

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